Erfahrungsbericht Haut ab 50

Andrea R., 54, aus Münster berichtet

„Sag mal ehrlich. Was hast du machen lassen?"

Das hat mich meine beste Freundin gefragt, im September, an meinem Küchentisch. Sie war überzeugt, dass ich beim Schönheitschirurgen war. Sie hat mir nicht geglaubt, dass ich bei keinem Arzt gewesen bin, und sie war ein bisschen beleidigt, dass ich es ihr angeblich verschwiegen habe. Was ich wirklich gemacht habe, dauert morgens und abends jeweils vierzig Sekunden. Und es hat mit einem Wirkstoff zu tun, über den in Amerika seit zwei Jahren jede Dermatologin redet, den hier aber fast niemand kennt.

Andrea R., Selfie zu Hause

Ich schreibe das nicht, um anzugeben. Das ist wirklich nicht meine Art, und meine Familie würde das sofort bestätigen.

Ich schreibe es, weil ich vier Jahre lang Geld für Dinge ausgegeben habe, die nichts gebracht haben. Wenn ich einer einzigen Frau diese vier Jahre erspare, hat sich der Text gelohnt.

Also: Kaffee holen. Das wird etwas länger.

Im Februar habe ich die Hochzeitsfotos meiner Nichte gesehen

Gruppenfoto der Gäste bei einer Hochzeit im Freien
Das Foto, wegen dem ich diesen Text überhaupt schreibe. Ich stehe rechts außen, im dunkelblauen Kleid.

Und ich habe eine Frau darauf gesucht, die ich kannte.

Ich stand am Rand einer Gruppe, im dunkelblauen Kleid, mit dem Glas in der Hand. Und ich sah aus wie die Mutter von der Frau, für die ich mich gehalten hatte.

Die Falten von der Nase zum Mundwinkel waren tiefer, als ich sie in Erinnerung hatte. Meine Wangen hingen. Nicht dramatisch, aber sie hingen. Auf der linken Seite war ein Altersfleck, der auf keinem Foto von vor drei Jahren zu sehen ist.

Und mein Hals. Ich möchte über meinen Hals eigentlich gar nicht schreiben. Diese dünne, papierartige Struktur, die kein Rollkragen der Welt kaschiert.

Am schlimmsten war nicht, wie ich aussah. Am schlimmsten war, dass es mich überrascht hat.

Ich hatte mich im Spiegel jeden Tag gesehen. Ich hatte nur nicht mehr richtig hingeschaut. Der Spiegel lügt einen langsam an, Tag für Tag, in ganz kleinen Portionen. Ein Foto tut das nicht.

Meine Enkelin Mia, damals fünf, hatte mich zwei Wochen vorher gefragt, warum ich so viele Striche im Gesicht habe. Kinder fragen so etwas ohne jede Bosheit. Es tut trotzdem weh.

Was ich vorher alles versucht habe, und was es gekostet hat

Ich war nicht untätig. Das ist ja das Frustrierende.

Angesammelte, halb benutzte Pflegeprodukte auf einer Badezimmerablage
Mein Badschrank im Januar. Alles davon habe ich bezahlt. Nichts davon hat gehalten, was draufstand.

Das Serum aus der Parfümerie, 89 Euro für 30 Milliliter. Die Beraterin war überzeugend, ich war überzeugt. Nach acht Wochen war die Flasche leer und mein Gesicht unverändert.

Retinol, zweimal. Beim ersten Mal hat es meine Haut so gereizt, dass ich drei Wochen ausgesetzt habe. Beim zweiten Mal habe ich es langsamer aufgebaut, und es war besser. Aber die Schuppung um die Nase kam trotzdem, und irgendwann habe ich es einfach nicht mehr angefasst.

Eine LED-Maske für 249 Euro. Sie liegt heute im Schrank unter den Handtüchern. Ich habe sie elf Mal benutzt.

Ein Beratungsgespräch wegen Unterspritzung. 380 Euro pro Sitzung, alle vier Monate. Die Ärztin war seriös und hat mir nichts aufgeschwatzt. Ich bin trotzdem gegangen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, das jetzt jedes Jahr für den Rest meines Lebens zu machen.

Eine Bekannte aus dem Chor hat sich liften lassen. Sie hat es mir erzählt, als wäre es ein Sieg. Sie sah danach vier Monate lang seltsam glatt und irgendwie fremd aus. Inzwischen sieht sie wieder gut aus, ehrlich. Aber ich habe in dieser Zeit für mich entschieden: nicht so.

Ich hatte mich damit abgefunden, dass es einfach so ist. Dass man ab einem gewissen Punkt nur noch beim Zusehen zusieht.

Für alle, die es eilig haben

Sie wollen nur wissen, was ich benutze?

Der Wirkstoff heißt GHK-Cu, ein Kupfer-Tripeptid. Das Produkt, das ich seit acht Monaten morgens und abends benutze, heißt Cupris und wird in Hessen hergestellt. Der Rest dieses Berichts erklärt, warum es funktioniert und was es in vier Monaten bei mir gemacht hat. Wer das nicht braucht, springt direkt runter.

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Oder einfach weiterlesen. Der Bericht dauert etwa acht Minuten.

Der Abend, an dem sich das geändert hat

Ein Video einer amerikanischen Hautärztin, halb elf abends

Frau abends auf dem Sofa, vom Handydisplay angeleuchtet

Ich lag auf dem Sofa und habe gescrollt, so wie man das eben macht, wenn man eigentlich längst ins Bett gehört.

Und dann kam ein Video von einer Dermatologin aus Kalifornien. Sie hielt eine kleine Flasche in die Kamera und sagte einen Satz, bei dem ich das Weiterscrollen unterbrochen habe:

„Wenn ich mich für den Rest meines Lebens auf einen einzigen Wirkstoff festlegen müsste, wäre es dieser hier. Und die meisten von euch haben noch nie davon gehört."

Der Wirkstoff hieß GHK-Cu. Kupfer-Tripeptid.

Ich habe in den Kommentaren gelesen. Hunderte Frauen, überwiegend Amerikanerinnen, überwiegend über fünfzig. Und der Ton war anders als sonst bei solchen Videos. Weniger Begeisterung, mehr Sachlichkeit. Frauen, die schrieben, seit wann sie es benutzen und was sich verändert hat.

Ich habe die halbe Nacht recherchiert.

Was ich in dieser Nacht gelernt habe

Meine Haut hatte nie ein Materialproblem. Sie hatte ein Signalproblem.

Das ist der Punkt, an dem ich verstanden habe, warum vier Jahre Cremes nichts gebracht haben.

Praktisch jedes Produkt, das ich gekauft hatte, liefert der Haut Material. Kollagen, Hyaluron, Öle, Feuchtigkeit. Das klingt logisch: Wenn etwas fehlt, füllt man es auf.

Nur ist das gar nicht das Problem.

Die Zellen in meiner Lederhaut, die Kollagen herstellen, funktionieren mit 54 noch. Sie sind nicht kaputt. Sie bekommen bloß immer seltener das Signal, damit anzufangen.

Dieses Signal ist im Körper unter anderem ein winziger Eiweißbaustein aus drei Aminosäuren. GHK. Er liegt gebunden an Kupfer vor, deshalb GHK-Cu. Entdeckt hat ihn 1973 ein amerikanischer Biochemiker namens Dr. Loren Pickart, im menschlichen Blutplasma.

Es ist nichts Künstliches. Mein eigener Körper stellt es her. Nur eben immer weniger.

Molekülstruktur des Kupfer-Tripeptids GHK-Cu
Drei Aminosäuren, ein Kupferatom in der Mitte. So unspektakulär sieht der Auslöser aus.

Und dann kam die Zahl, bei der ich kurz still war

Zwischen 20 und 60 verliert der Körper rund 60 Prozent davon.

200

Nanogramm GHK pro Milliliter Blut mit 20 Jahren

80

Nanogramm mit 60 Jahren

−60%

Rückgang in vier Jahrzehnten. Gemessen, nicht geschätzt.

Dou et al., Aging Pathobiology and Therapeutics, 2020

So sieht das aus, wenn die Stütze wegbricht

Eine Falte ist nichts anderes als eine Stelle, an der das Gerüst unter der Hautoberfläche dünner geworden ist. Die Oberfläche sackt nach, weil unten nichts mehr trägt.

Hautquerschnitt: dichtes Kollagennetz gegenüber ausgedünntem Kollagennetz
Links das dichte Kollagengerüst junger Haut. Rechts dasselbe Gewebe Jahrzehnte später.

Als ich das zum ersten Mal gesehen habe, hat es bei mir klick gemacht. Ich hatte jahrelang versucht, oben etwas draufzuschmieren. Das Problem lag darunter.

Die Frage, die mich am meisten beschäftigt hat

Wenn das so gut ist, warum steht es dann auf keiner Creme im Drogeriemarkt?

Ich bin am nächsten Tag in die Drogerie gefahren und habe die Rückseiten durchgelesen. Zwanzig Minuten lang, wie eine Verrückte, vor dem Regal.

Vitamin C, Niacinamid, Hyaluron, Retinol. Immer wieder dieselben vier.

Kupfer-Tripeptid: kein einziges Mal.

Die Antwort habe ich abends gefunden, und sie ist so banal, dass ich fast wütend geworden bin.

Ein Gramm GHK-Cu kostet im Rohstoffhandel zwischen 280 und 575 Dollar. Vitamin C und Niacinamid kosten Cent-Beträge pro Gramm.

Geringe Menge GHK-Cu Rohstoff auf einer Feinwaage
In dieser Größenordnung wird der Rohstoff abgewogen. Nicht in Kilo. In Gramm.

Rechnen Sie das einmal für einen Hersteller durch, der eine Creme für 12,99 Euro verkaufen will. Die Sache ist damit entschieden, bevor sie überhaupt begonnen hat.

Man schreibt Vitamin C auf die Packung. Das kennt jede Frau, das klingt gesund, das kostet fast nichts.

Es fehlt also nicht in den Cremes, weil es nicht wirkt. Es fehlt, weil es sich für die Hersteller nicht rechnet.

„Es fehlt nicht in den Cremes, weil es nicht wirkt. Es fehlt, weil es teuer ist."

Der Vergleich, der mich überzeugt hat

Man hat es gegen Vitamin C und Retinol antreten lassen. Per Hautbiopsie.

Das ist keine Umfrage, bei der Frauen ankreuzen, wie sie sich fühlen. Hier wurde nach einem Monat Gewebe entnommen und im Labor ausgewertet: Bei wie vielen Frauen ist die Kollagenproduktion tatsächlich messbar gestiegen?

GHK-Cu

Kupfer-Tripeptid

70 %

Vitamin C

In fast jeder Creme im Regal

50 %

Retinsäure

Der Goldstandard, über den alle reden

40 %

Die beiden Wirkstoffe, für die ich vier Jahre lang Geld ausgegeben hatte, landeten auf Platz zwei und drei.

Abdulghani et al., 1998, zitiert in Pickart, Vasquez-Soltero & Margolina, BioMed Research International, 2015

Ich habe eine Freundin gefragt, die es schon benutzt hat

Unter dem Video hatte eine Frau aus Deutschland kommentiert. Ich habe ihr geschrieben, mit wenig Hoffnung auf Antwort. Sie hat innerhalb einer Stunde geantwortet.

Entschuldigen Sie die direkte Nachricht. Sie haben unter dem Video kommentiert, dass Sie GHK-Cu benutzen. Darf ich fragen, seit wann und ob Sie etwas merken?
Kein Problem, das werde ich gerade oft gefragt 🙂 Seit knapp fünf Monaten. Und ja, deutlich.
Am meisten am Hals ehrlich gesagt. Und dass mein Make-up nicht mehr in den Fältchen hängt. Das war für mich der Moment wo ich dachte ok, das bilde ich mir nicht ein.
Und wo bekommt man das? Ich habe hier nichts gefunden.
Bei uns fast nirgends. Ich nehme eins von einer deutschen Firma, Cupris aus Hessen. Die haben es nicht in so ein 30-ml-Fläschchen gepackt sondern in einen 200-ml-Spender, deswegen creme ich auch Hals und Dekolleté mit ein. Das Produkt heißt Cupris.
Gib ihm aber Zeit. Die ersten drei Wochen passiert gefühlt nichts. Ich hätte fast aufgehört.

Ich habe an dem Abend bestellt. Es war kurz nach elf, und ich habe zweimal auf den Bestellknopf geschaut, bevor ich geklickt habe.

Ehrlich gesagt mit dem Gedanken: Na gut. Der nächste Versuch. Wird schon wieder nichts.

Was dann passiert ist

Woche für Woche, so ehrlich wie ich es aufgeschrieben habe

Ich habe mir Notizen gemacht. Nicht weil ich diesen Text vorhatte, sondern weil ich mir selbst nicht getraut habe.

Tag 1 bis 5

Nichts. Erwartungsgemäß nichts.

Die Textur hat mich überrascht, das schon. Sie zieht schnell ein und hinterlässt keinen Film, was ich von einer so reichhaltigen Creme nicht erwartet hätte. Der Duft ist dezent.

Ansonsten: nichts. Ich habe jeden Morgen in den Spiegel geschaut wie eine Idiotin und mir gesagt, dass das albern ist.

Woche 2

Die Haut fühlte sich anders an als sie aussah

Das ist schwer zu beschreiben. Sie sah nicht anders aus. Aber wenn ich mit dem Handrücken über die Wange gefahren bin, war da weniger von dieser rauen, trockenen Struktur, die ich seit Jahren kannte.

Die trockene Stelle neben dem linken Nasenflügel, die ich seit zwei Wintern hatte, war weg. Das ist objektiv eine Kleinigkeit. Für mich war es das erste Zeichen, dass überhaupt etwas passiert.

Woche 4

Mein Make-up saß plötzlich anders

Das war der Moment, an dem ich es meinem Mann erzählt habe.

Die Foundation hat sich nicht mehr in den feinen Linien unter den Augen gesammelt. Ich brauchte weniger davon. Und der Concealer, der die Fältchen jahrelang eher betont als kaschiert hat, lag einfach glatt auf.

Meine Kollegin Birgit hat mich in der Küche gefragt, ob ich im Urlaub war.

Woche 8

Der Hals

Ich habe geschrieben, dass ich über meinen Hals nicht reden möchte. Ab hier musste ich.

Diese dünne, quergestreifte Struktur war nicht verschwunden. Ich möchte nichts behaupten, was nicht stimmt. Aber sie war glatter, und die Haut fühlte sich dicker an. Fester. Ich habe im September zum ersten Mal seit Jahren wieder eine Bluse mit offenem Kragen getragen.

Die Altersflecken auf der linken Wange waren blasser. Nicht weg. Blasser.

Monat 4

Der Punkt, an dem andere angefangen haben zu fragen

Zwölf Wochen ist der Zeitraum, über den die meisten Untersuchungen zu diesem Wirkstoff gelaufen sind. Das wusste ich da schon, und ich hatte es mir als Ziel gesetzt, so lange durchzuhalten. Was ich nicht wusste: Zwischen Woche zwölf und Monat vier ist noch einmal deutlich mehr passiert als in den vier Wochen davor.

Was in diesen vier Monaten passiert ist, kann ich am ehrlichsten so sagen: Ich sehe nicht jünger aus. Ich sehe aus wie eine ausgeruhte 54-Jährige. Und das ist ein gewaltiger Unterschied zu vorher.

Meine Nasolabialfalten sind noch da. Sie werfen nur keinen Schatten mehr. Die Krähenfüße sind noch da. Sie sehen aus wie Lachfalten und nicht mehr wie Erschöpfung.

Individuelle Ergebnisse können variieren.

Die Bilder

Gleicher Spiegel, gleiches Licht, kein Make-up, vier Monate Abstand

Beide Fotos sind im selben Badezimmer entstanden, unter derselben Neonröhre über dem Spiegel, zur selben Uhrzeit morgens, im selben weißen T-Shirt. Ohne Make-up, ohne Filter, ohne den freundlichen Winkel, den wir alle kennen. Dieses Licht ist gnadenlos, und genau deshalb habe ich es genommen.

Spiegelselfie vor Beginn der Anwendung Vorher
Spiegelselfie nach vier Monaten Nach 4 Monaten

Wer hier eine Verwandlung in eine Vierzigjährige erwartet, wird enttäuscht. Die gibt es nicht, und wer sie verspricht, lügt.

Was Sie sehen, ist gleichmäßigerer Hautton, weniger Schatten in den Falten, eine Oberfläche, die Licht reflektiert statt es zu schlucken. Es ist derselbe Gesichtsausdruck. Es ist nur nicht mehr derselbe Zustand.

Individuelle Ergebnisse können variieren. Die Aufnahmen zeigen den persönlichen Verlauf einer Anwenderin und sind kein Wirkungsversprechen.

Und dann kam der Sonntag mit Bettina

Zwei Freundinnen am Küchentisch, eine schaut der anderen prüfend ins Gesicht

Bettina kenne ich seit dreißig Jahren. Wir haben zusammen studiert, sie war Trauzeugin bei meiner Hochzeit, und wir sehen uns alle zwei Wochen. Sie kennt mein Gesicht so gut wie ihr eigenes.

Sie saß bei mir am Küchentisch und hat von ihrem Sohn erzählt. Mitten im Satz hat sie aufgehört zu reden. Dann hat sie sich vorgebeugt und mich angeschaut, richtig angeschaut, so wie man ein Auto anschaut, das man kaufen will.

„Sag mal. Was hast du machen lassen?"

Ich habe gelacht. Sie nicht.

Sie hat angefangen aufzuzählen. Ob es Botox war. Ob ich mir die Nasolabialfalte habe unterspritzen lassen. Ob das ein Fadenlifting war, weil das ja jetzt alle machen und man es angeblich nicht sieht. Bei welchem Arzt. Was es gekostet hat.

Ich habe gesagt, dass ich bei keinem war.

„Andrea. Ich kenne dein Gesicht seit dreißig Jahren."

Und dann kam der Satz, der ein bisschen wehtat und gleichzeitig das größte Kompliment war, das ich seit Jahren bekommen habe:

„Du musst das doch nicht vor mir verheimlichen. Ich hätte es dir doch gegönnt."

Sie war beleidigt. Nicht wegen einer Operation. Sondern weil sie dachte, ich hätte ihr etwas Wichtiges verschwiegen.

Ich bin aufgestanden, ins Bad gegangen, habe den Spender geholt und ihn ihr auf den Tisch gestellt.

Sie hat ihn in die Hand genommen, umgedreht, die Rückseite gelesen. Dann hat sie gefragt: „Das ist alles?"

Das ist alles.

„Seit wann?"

Seit acht Monaten. Morgens und abends.

Sie hat ihr Handy rausgeholt und die Rückseite abfotografiert. Ohne ein weiteres Wort.

Als sie weg war, bin ich ins Bad gegangen und habe mich im Spiegel angeschaut. Und dann habe ich geheult. Eine erwachsene Frau, 54 Jahre alt, heulend vor dem eigenen Badezimmerspiegel.

Nicht wegen des Kompliments. Sondern weil ich im Februar vor denselben Spiegel gestanden hatte, nach den Hochzeitsfotos, und gedacht hatte: Das bleibt jetzt so.

Die Frage, die Sie sich jetzt stellen

„Schön für Sie. Aber wirkt das auch bei meiner Haut?"

Ich habe genau das gedacht, als ich die Kommentare unter dem Video gelesen habe. Deshalb hier so ehrlich wie möglich:

Es wirkt nicht über Nacht. Wenn Sie nach einer Woche einen Unterschied sehen wollen, werden Sie enttäuscht und hören auf. Die ersten drei Wochen passiert gefühlt nichts. Genau davor hat mich die Frau aus dem Chat gewarnt, und sie hatte recht.

Es macht Sie nicht jünger. Es bringt Ihre Haut in den Zustand, in dem sie in Ihrem Alter sein könnte, wenn sie gut versorgt wäre. Das ist viel. Es ist nur etwas anderes als das, was die Werbung verspricht.

Bei empfindlicher Haut langsam anfangen. Erst einmal täglich, nach einer Woche auf zweimal. Wer stark zu Unreinheiten neigt, sollte an einer kleinen Stelle testen.

Es ersetzt keinen Sonnenschutz. Ich schreibe das dazu, weil ich es in einem Forum anders gelesen habe und es schlicht falsch ist.

Wenn Sie damit leben können, dann ist es aus meiner Erfahrung das Wirksamste, was ich in vier Jahren ausprobiert habe.

Was ich benutze

Der Wirkstoff kommt aus Amerika. Die Rezeptur aus Hessen.

Cupris Anti-Aging Lotion im Pumpspender mit Umverpackung auf einer Badezimmerablage
Steht bei mir am Waschbecken. Der zweite Spender ist gerade halb leer.

Was mich an der deutschen Variante überzeugt hat, war eine ganz praktische Sache: die Größe.

In Amerika verkauft man GHK-Cu in 30-Milliliter-Fläschchen, und man geht damit um wie mit Goldstaub. Man tupft es aufs Gesicht und lässt Hals und Dekolleté weg, weil es sonst zu teuer wird.

CUPRIS aus Weilburg in Hessen hat den Wirkstoff stattdessen in einen 200-Milliliter-Pumpspender gepackt. Das Produkt heißt Cupris GHK-Cu Serum.

Das klingt nach einer Nebensächlichkeit. Es ist aber der Grund, warum sich bei mir am Hals überhaupt etwas getan hat. Ich kann großzügig sein. Ich creme Hals, Dekolleté und Handrücken jeden Abend mit, ohne zu rechnen.

Der Gründer Manuel Eckardt sagt über die Wirkstoffwahl einen Satz, der mir hängengeblieben ist: „GHK-Cu ist ein Wirkstoff, den wir nicht ausgewählt haben, weil er günstig war, sondern weil er in der dermatologischen Forschung einen festen Platz hat."

Auf der Inhaltsstoffliste steht Copper Tripeptide-1 an sechster Stelle von 49. Weit genug vorne, dass es keine Alibi-Menge für die Verpackung sein kann.

Labor in Deutschland
Hergestellt in Deutschland, nicht importiert und umetikettiert.

Was sonst noch drin ist

Sechs Wirkstoffe, für die andere Marken je eine eigene Produktlinie führen

Ich habe die Liste damals mit dem verglichen, was ich vorher im Schrank stehen hatte. Es war ernüchternd, wie viel ich einzeln gekauft hatte.

Der Hauptwirkstoff

Kupfer-Tripeptid GHK-Cu

Das Signalpeptid, um das es hier geht. INCI-Position 6 von 49.

100 mg · 125 % NRV

Vitamin C

Ohne Vitamin C kann der Körper neues Kollagen nicht vernetzen. In der stabilen Form, die sich mit Kupferpeptiden verträgt.

Vitamin A

Retinylpalmitat

Die mildere Retinol-Form. Bei mir ohne die Schuppung, die ich von reinem Retinol kannte.

Gegen Pigmentflecken

Alpha-Arbutin & Tranexamsäure

Zwei der wenigen Wirkstoffe, die bei ungleichmäßiger Pigmentierung in der Fachliteratur überhaupt vorkommen.

50 mg pro Portion

Natriumhyaluronat

Bindet ein Vielfaches des eigenen Gewichts an Wasser. Verantwortlich für das prall wirkende Hautbild.

Zellschutz

Q10, Resveratrol, Niacinamid

Dazu Centella Asiatica, Grüntee, Süßholzwurzel, Sheabutter, Chia- und Traubenkernöl.

Ich bin nicht die Einzige

Was andere Anwenderinnen berichten

Ich habe nach meinen vier Monaten die öffentlichen Bewertungen gelesen. Nicht alle sind so ausführlich wie mein Bericht, aber die Muster wiederholen sich.

Anwenderin Petra
★★★★★

„Ich nutze die Creme seit 2 Wochen und bin total begeistert. Sie zieht schnell ein, hinterlässt ein seidiges Gefühl und duftet ganz leicht. An meine Haut kommt nichts anderes mehr."

Petra W.

Anwenderin Hildegard
★★★★★

„Trockene Hautstellen gehören schnell der Vergangenheit an. Mal sehen, wie es mit meinen Altersflecken weitergeht. Ich habe das Gefühl, sie werden blasser und kleiner."

Hildegard R.

Anwenderin Silvia
★★★★★

„Sie riecht einfach nur fantastisch, zieht mega gut ein und gibt den ganzen Tag ein tolles Hautgefühl. Selbst meinen eher skeptischen Mann erwische ich beim Eincremen damit."

Silvia

Anwenderin Kirsten
★★★★★

„Ich bin bisher nicht diejenige gewesen, die sich regelmäßig eingecremt hat. Aber diese Creme ist einfach nur toll. Sie zieht schnell ein, schmiert nicht."

Kirsten W.

Individuelle Ergebnisse können variieren.

Für Leserinnen von Vital Moments

Die Redaktion hat nachverhandelt

Anlässlich dieses Berichts hat Vital Moments bei Cupris angefragt. Für Leserinnen gibt es diese Preise ausschließlich über diesen Bericht.

Aktion läuft noch --:--:-- — Rabatt endet heute um Mitternacht

Ich würde immer das 60-ml-Doppelpack nehmen. Jede Untersuchung mit messbarer Veränderung lief mindestens zwölf Wochen — ein einzelner 30-ml-Spender reicht dafür nicht aus.

★ Willkommenspaket · Abo alle 4 Wochen
Cupris Serum
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Häufige Fragen

Was mir Leserinnen geschrieben haben

Wie lange dauert es wirklich?
Bei mir hat sich in Woche 2 das Hautgefühl geändert, in Woche 4 das Make-up-Verhalten, in Woche 8 der Hals. Zwölf Wochen ist der Zeitraum, über den alle relevanten Untersuchungen gelaufen sind. Wer nach zwei Wochen aufhört, wird nichts sehen.
Beißen sich Kupferpeptide nicht mit Vitamin C?
Diese Warnung bezieht sich auf hochdosierte reine Ascorbinsäure. Cupris verwendet Sodium Ascorbyl Phosphate, eine mildere und stabilere Form, die genau für solche Kombinationen gemacht ist. Innerhalb einer abgestimmten Formulierung ist das kein Problem.
Kann ich es zusätzlich zu meinem Retinol nehmen?
Es enthält bereits Retinylpalmitat, eine milde Vitamin-A-Form. Wenn Sie zusätzlich ein starkes Retinol verwenden, dann eher im Wechsel als übereinander. Ich habe mein altes Retinol nach etwa sechs Wochen ganz weggelassen.
Reicht das auch für den Hals?
Genau das war für mich der entscheidende Punkt. Bei 200 Millilitern kann man großzügig sein. Ich creme Hals, Dekolleté und Handrücken jeden Abend mit. Bei einem 30-ml-Fläschchen wäre das undenkbar.
Für welchen Hauttyp?
Entwickelt für trockene, beanspruchte und reife Haut. Bei empfindlicher Haut mit einmal täglich beginnen und nach etwa einer Woche steigern. Wer stark zu Unreinheiten neigt, testet erst an einer kleinen Stelle.
Und Männer?
Mein Mann benutzt es inzwischen auch, nachdem er es monatelang kommentiert hat. Die Textur zieht schnell ein und hinterlässt keinen Film, das war sein Hauptargument. Deswegen ist der zweite Spender bei uns schneller leer als geplant.
Warum kenne ich diesen Wirkstoff nicht aus der Drogerie?
Weil ein Gramm im Rohstoffhandel zwischen 280 und 575 Dollar kostet. Vitamin C und Niacinamid kosten Cent-Beträge. Für eine Creme im Zwölf-Euro-Segment ist das schlicht nicht kalkulierbar.

Ich hätte diesen Text vor einem Jahr nicht geglaubt

Ich hätte gedacht: wieder so eine Frau, die für irgendwas Werbung macht. Deshalb habe ich versucht, nichts zu behaupten, was ich nicht belegen kann, und nichts zu versprechen, was nicht eingetreten ist. Was ich sagen kann: Es sind vier Monate. Und es war die erste Sache in vier Jahren, bei der überhaupt etwas passiert ist.

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